Donnerstag, 4. September 2014

Bevor ich sterbe Rezension


Bevor ich sterbe ist ein Jugendroman von Jenny Downham 

Tessa“, sagt er. Ich weiß, dass das eine Warnung ist, mache mir aber nichts draus.Was kann schon schlimmes geschehen?“Es wird wehtun“, sagt er.Es tut jetzt schon weh.“- Bevor ich sterbe; Seite 174

Klappentext


Ihr bleibt keine Zeit, aber die Liebe.Die Ärzte machen der 16-jährigen Tessa wenig Hoffnung. Ihr Kampf gegen die Leukämie scheint nach vier Jahren verloren. Doch Tessa will nicht einfach verschwinden, sie will leben - wenigstens in der Zeit, die ihr noch bleibt. Sie schreibt eine Liste, was sie noch tun will, bevor sie stirbt: einen Tag nur ja sagen, Drogen nehmen, einen Tag lang berühmt sein, etwas Verbotenes tun, einmal Sex haben. Als Adam auftaucht, ist Sex plötzlich mehr als ein Punkt auf ihrer Liste. Doch darf man lieben, wenn man stirbt?  

Cover


Ich finde das Cover beschreibt das Buch sehr gut. Das Bett zeigt wie sehr Tessa doch daran gefesselt ist, aber das Mädchen springt auf dem Bett rum, weil es ihm egal ist und es leben will. Genau wie Tessa im Buch.

Meine persönliche Meinung


Am Anfang kam ich nicht so gut in das Buch rein und wurde auch nicht mit der Protagonistin warm. Ihr soziales Umfeld hat mir auch nicht sonderlich gefallen, vor allem ihre beste Freundin war mir unsympathisch. Dabei fand ich den Schreibstil der Autorin sehr gut, aber mir hat es etwas an Emotionen gefehlt. An manchen Stellen hatte ich auch das Gefühl, dass sie gar keine richtige Lust zu Schreiben hatte, sondern irgendwas hingeschrieben, um die Lücken zu füllen. Doch als Tessa mit Adam so richtig zusammen kommt, wird die Geschichte besser. Die Gefühle werden gut beschrieben und man fiebert richtig mit den Charakteren mit. Man merkt, dass die Beziehung zwischen Tessa und Adam mehr ist als eine Teenager Romanze. Doch zum Ende hin wurde das Buch wieder schlechter. Als Leser weiß man natürlich wie es ausgeht, aber das Ende hätte die Autorin bestimmt viel besser hinbekommen. Da haben wieder die Emotionen gefehlt, sodass man gar nicht wirklich Mitleid und Trauer empfinden konnte. Es hatte einfach nicht diesen "ich muss jetzt sofort weinen" Effekt, den ich schon öfters bei anderen Büchern hatte.

Fazit 


Kein Buch, das ich nochmal lesen muss, aber zwischendurch eine schöne Liebesgeschichte hat 

3/5 Bücher 



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