Samstag, 13. September 2014

Scherbenmond Rezension


Scherbenmond ist der zweite Band der Splitterherz Trilogie von Bettina Belitz 

Ich hatte das nie verstehen können, dieses beliebte Gedankenspiel: Was würdest du tun, wenn heute dein letzter Tag wäre? Denn was brachte es, etwas zu tun, wenn man es sowieso nicht fortführen konnte? Ich hatte nur einen Wunsch – bei demjenigen zu sein, den ich liebte.- Scherbenmond; Seite 599

Klappentext 


Längst ist der Sommer vergangen, der Elisabeth Sturm die Augen öffnete für die gefährliche Welt der Mahre, der Sommer, in dem sie sich in einen von ihnen verliebte. Seit Monaten ist Colin nun verschwunden und Ellie quält sich durch einen nicht enden wollenden Winter. Die Tage tröpfeln gleichförmig vor sich hin, in den Nächten dagegen wird Ellie von Albträumen heimgesucht, die sie verstört zurücklassen.
Um auf andere Gedanken zu kommen, quartiert Ellie sich bei ihrem Bruder in Hamburg ein. Doch sie erkennt Paul kaum wieder: Er wirkt erschöpft und gehetzt und scheint etwas vor ihr zu verbergen. Je mehr sie in Pauls Welt eintaucht, desto deutlicher überkommt Ellie ein Gefühl der Bedrohung und plötzlich weiß sie nicht mehr, wem sie noch trauen kann. Sie ahnt nicht, dass ihre Sorge um Paul und ihre Liebe zu Colin sie tiefer verletzen könnten als der abgründigste Traum.

Cover


Das Cover vom zweiten Band gefällt mir sehr gut. Es ist schön gestaltet und die Falter auf dem Cover erinnern mich an die Tage, die Ellie mit Colin verbracht hatte. Auch bei der Farbkombination haben sich die Gestalter sehr viel Mühe gegeben, denn alles passt schön zusammen.

Meine persönliche Meinung


Ich kam wieder gut in die Handlung rein, auch wenn die Geschichte am Anfang nur schleppend voran ging. Es wurde nur wenig Spannung aufgebaut und auch die Protagonistin war Anfangs eher ein Geist in einer menschlichen Hülle. So nach 200 Seiten kam dann mal etwas Schwung rein und ich hatte mehr Spaß am Lesen. Trotz des guten Schreibstils kam ich leider nur sehr langsam voran mit dem Buch, aber das lag wohl eher am Zeitmangel, als an dem Buch selbst. Die Emotionen und einzelnen Beziehungen zwischen der Protagonistin und ihrer Familie hat die Autorin aber sehr gut beschrieben. Ich konnte mich richtig in Ellie hineinversetzen und mit ihr fühlen. Das einzige was mich gestört hat war, dass es wieder keine richtige Beziehung zwischen Elisa und Colin gab. Dafür habe ich jede einzelne Szene mit den beiden total gerne gelesen und es war schade, als diese schon wieder vorbei waren. Wer diesmal die Bedrohung im zweiten Band war, hatte mich nicht wirklich überrascht und auch der Kampf am Schluss war ziemlich langweilig. Man hat irgendwie schon gewusst wer gewinnen wird und trotzdem war ich froh, als es zu Ende war und niemand zu schlimmen Schaden genommen hatte. Ich bin schon sehr gespannt, was sich die Autorin für den letzten Band der Trilogie überlegt hat.

Fazit


Die Fortsetzung fing leider etwas schwächlich an und wurde zum Ende hin zum Glück wieder spannend und gefühlvoll

4/5 Bücher 



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