Mittwoch, 3. Dezember 2014

Rubinrot Rezension


Rubinrot ist der erste Band der erfolgreichen Edelsteintrilogie von Kerstin Gier


»Du bist nicht gewöhnlich, Gwendolyn«, flüsterte er, während er anfing, mir durchs Haar zu streichen. »Du bist ganz und gar ungewöhnlich. Du brauchst keine Magie des Raben, um für mich etwas Besonderes zu sein.«

- Rubinrot 

Klappentext


Manchmal ist es ein echtes Kreuz, in einer Familie zu leben, die jede Menge Geheimnisse hat. Der Überzeugung ist zumindest die 16jährige Gwendolyn. Bis sie sich eines Tages aus heiterem Himmel im London um die letzte Jahrhundertwende wiederfindet. Und ihr klar wird, dass ausgerechnet sie das allergrößte Geheimnis ihrer Familie ist. Was ihr dagegen nicht klar ist: Das man sich zwischen den Zeiten möglichst nicht verlieben sollte. Denn das macht die Sache erst recht kompliziert!

Cover


Als ich das Cover zum ersten Mal gesehen habe, musste ich sofort an ein Kinderbuch denken. Denn für mich hat es sehr viel Ähnlichkeit mit dem Einband von einem Märchenbuch, aber man sollte ein Buch ja nicht wegen seinem Äußeren beurteilen. Wenn ich nicht schon so viel Positives über diese Trilogie gehört hätte, dann hätte ich es mir gar nicht erst geholt, einfach weil das Cover mich davor abgeschreckt hätte.

Meine persönliche Meinung


Hmm, ja, also wo fange ich am Besten mit an? Ich hatte vor einigen Monaten ja schon die Probelese dazu gelesen und kam daher auch relativ schnell in das Buch hinein. Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker und die Sätze sind schön flüssig geschrieben, sodass ich relativ schnell mit dem Lesen voran kam. Auch die Grundhandlung finde ich sehr gut, allerdings hat mir an der Umsetzung etwas gefehlt. Das Gwendolyn die Gen-Trägerin in der Familie ist und nicht ihre Cousine Charlotte, war einem eigentlich schon von Anfang an klar und hat mich daher nicht aus den Socken gerissen, als das große Geheimnis gelüftet wurde. Leider war das Buch eine Achterbahn fahrt, mit mehr Tiefen als Höhen. Ganz am Anfang fing es eigentlich ganz gut an, als das mit Gwendolyn rauskam und die Frage gestellt wurde, warum es ihr all die Jahre verheimlicht wurde und bla bla, an dieser Stelle möchte ich nicht zu viel verraten, für diejenigen die die Bücher noch nicht gelesen haben. Danach ging es dann aber wieder steil bergab und die ganze Zeit habe ich darauf gewartet, das etwas kommt. Aber es kam leider nicht. Auch die Ereignisse sind meiner Meinung nach viel zu kurz passiert. Im ganzen Buch waren nicht mehr als drei Tage vergangen, in denen plötzlich alles Schlag auf Schlag passiert war. Und es wurden einem viele Fragen dargelegt, die nicht beantwortet wurden und ich hoffe, dass sie in den weiteren Bänden gelüftet werden. 
Die Charaktere fand ich eigentlich alle sehr angenehm, bis auf ein paar Außnahmen, aber diese kamen dann zum Glück nicht mehr so oft im ersten Band vor. Und ja, das was am Ende noch gelüftet wird, war für mich eigentlich auch vorauszusehen.


Fazit


Ich habe mir viel von dem Buch versprochen und wurde am Ende leider enttäuscht. Aber die tollen Protagonisten, die ich wirklich sympatisch finde, haben das Ganze doch dann noch gerettet.


3/5 Bücher

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