Sonntag, 15. Februar 2015

Diebe im Olymp Filmrezension


Percy Jackson - Diebe im Olymp ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Rick Riordan und erschien 2010 erst mals im Kino.
Der Original Titel lautet Percy Jackson & The Olympians: The Lightning Thief.
Die Hauptrolle des Percy Jackson wurde von Logan Lerman gespielt, seine Freunde Annabeth Chase und Grover Underwood von Alexandra Daddario und Brandon T. Jackson. 

Annabeth:"Meine Mutter ist die Göttin der Weisheit und der Kriegskunst. Weißt du, was das bedeutet? Ich gewinne immer." - Percy:"Und ich verliere immer. Wäre möglich, dass wir uns beide täuschen."

Kurzbeschreibung


Percy Jackson ist ein zwölf Jahre und lebt in New Yorker mit einer Reihe von Problemen: Er hat nie seinen Vater kennengelernt und ist in sechs Jahren aus sechs verschiedenen Schulen geflogen. Das ist noch nichts im Vergleich zu seiner neuesten Entdeckung: Sein bester Freund entpuppt sich als Satyr, im letzten Moment kann er dem Angriff eines Minotaurus entkommen. Seine Mutter schickt Percy in das Camp Halfblood, wo er erfährt, dass er der Poseidon's Sohn ist. Diesem wird vorgeworfen, den Blitz von Zeus gestohlen zu haben. Und nur Percy kann seine Unschuld beweisen.

Filmplakat


An der Gestaltung des Filmplakates habe ich eigentlich nicht viel auszusetzen. Es zeigt eigentlich schon sofort um was es geht und ich finde durch das Wasser und den Blitz hat es etwas Magisches.


Meine persönliche Meinung


Es gäbe jetzt vieles an dem ich herummeckern könnte, aber die Liste wäre ziemlich lang und ich sehe diesen Streifen als eigenen Film und nicht als Buchverfilmung. Von der Umsetzung her finde ich ihn gar nicht mal so schlecht, bis auf die Tatsache, das Percy im Film 16 und nicht 12 ist, haben sich die Filmemacher relativ gut an die Handlung gehalten. Natürlich haben einige Sachen gefehlt, z.B. der Name von Percys Schwert oder die Tatsache, das er eigentlich erst später erfährt wer sein Vater ist. Aber lassen wir das mal weg, denn so wichtig fand ich das für den Film jetzt auch nicht.
Die Monster, wie z.B. die Furie am Anfang, die Höllenhunde oder Hades in seiner wahren Gestalt haben sie wirklich sehr gut hinbekommen und auch den Kampf mit dem Minotaurus hätten sie nicht besser machen können. Was mich aber am meisten gestört hat, waren einige Besetzungen. Alexandra Daddario hat Annabeth vom Charakter her wirklich super gespielt, aber mich stört es tierisch, dass sie im ersten Teil noch braune Haare hat und im nächsten plötzlich Blonde. Dann hätten sie ihr von Anfang an blonde Haare verpassen sollen oder sie braun gelassen. Von Poseidon war ich auch nicht so begeistert, wenn man das Buch liest, stellt man sich einen Mann mit schwarzen Haaren, einem Bart und grünen Augen vor und keinen rot/braunhaarigen Heini im Römerkostüm. Tut mir leid, das musste ich gerade mal loswerden. Die Suche nach den Perlen und Medusas Versteck, so wie den Kampf gegen die Hydra fand ich richtig genial und auch die Szene im Lotus Hotel war perfekt. 
Alles in allem fand ich den Film wirklich gut und ich sehe ihn mir immer wieder gerne an. Allerdings rate ich fanatischen Percy Jackson Fans, die bisher nur das Buch gelesen haben, von dem Film ab. Es sei denn ihr könnt es als eigenständige Geschichte sehen, ansonsten lasst lieber die Finger davon. Ihr regt euch sonst nur auf.

Fazit


Ein wirklich guter Film, mit viel Spannung, Action und Humor. Doch als Buchverfilmung überhaupt nicht geeignet

3/5 Kameras



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