Samstag, 7. Februar 2015

Frühstück ausgeschlossen Rezension


Frühstück ausgeschlossen ist der 2. Roman der erfolgreichen Indie Autorin Emma S. Rose

Jetzt wäre der Zeitpunkt gewesen, die sexuelle Anziehungskraft noch zu vertiefen, vielleicht ein bisschen zu fummeln, wenn Sara ihrer gewohnten Bedienungsanleitung gefolgt wäre, doch dazu fehlte ihr der Antrieb. So, wie sie da stand, war es einfach gut.
Richtig.
Warm legten sich Felix' Arme um ihre Taille und bildeten einen schützenden Rahmen. Kein Käfig, kein Gefängnis.
- Frühstück ausgeschlossen; Seite 203

Klappentext


Auf den ersten Blick sieht Sara aus wie eine normale, junge Frau. Sie studiert, lebt das erste Mal in einer eigenen Wohnung, jobbt nebenher. Doch der Schein trügt. Schreckliche Erfahrungen in der Vergangenheit haben ihr Selbstbewusstsein zerstört, und nun sucht sie ihr Glück in Alkoholexzessen, durchtanzten Nächten und in den Armen gesichtsloser Männer. Obwohl sie nach außen hin glücklich wirkt, vereinsamt sie immer mehr. Durch ihre schlechten Erfahrungen schafft sie es nicht, Männer emotional an sich heranzulassen und ihr extremes Verhalten isoliert sie von anderen Menschen. Eines Abends stolpert sie Felix in die Arme, der kein Interesse hat, nur für das Eine herzuhalten. Seine Bemühungen schrecken Sara ab, ihre Exzesse werden extremer. Schafft Felix es, sie vor dem Absturz zu retten?

Cover


Das Cover war eigentlich der erste Grund, warum ich mich für das Buch überhaupt interessiert habe. Es ist zwar sehr schlicht gehalten, doch genau das finde ich sehr passend für das Buch. Auch die Farbgestaltung hat die Designerin sehr gut hinbekommen und erinnert einen auf den ersten Blick an einen typischen Mädchen Roman.

Meine persönliche Meinung


Zu erst kam ich gar nicht in das Buch rein. Ich musste mich erst noch an den Schreibstil von der Autorin gewöhnen und auch die Protagonistin war mir sehr unsympatisch. Deswegen war ich am Anfang auch ein wenig enttäuscht und musste das Buch erst mal eine Weile weglegen. Doch dann habe ich mich dazu durchgerungen und es nach einer Weile doch wieder in die Hand genommen und weiter gelesen. 
Nach und nach erfährt man einiges über Saras Vergangenheit und für kurze Zeit konnte ich ihre Handlungen nachvollziehen, hatte sogar Mitleid mit ihr. Doch als dann Felix immer wieder so nett zu ihr war und man wirklich gemerkt hat, wie viel ihm an Sara liegt, habe ich nur mit den Augen gerollt, als sie ihn immer wieder von sich weggestoßen hat. Vielleicht war es aber auch ihre beste Freundin Mia, warum ich mit Sara nicht ganz so warm geworden bin, wie ich es wollte. Und da ich gerade angefangen habe von den Charakteren zu erzählen, kann ich da auch sofort weitermachen. Diese hat Emma nämlich wirklich sehr real dargestellt. Ich konnte mir jede Person genau vor Augen führen und ich war begeistert, wie lebendig alle in diesem Buch doch wirkten. 
Das hat mich positiv überrascht und wegen Saras anderen Freunden (Jenny, Chris und Felix) und weil ich wissen wollte wie das Buch schließlich ausgeht, habe ich es zu Ende gelesen. Ich muss sagen, der Schluss war schon ein wenig Vorhersehbar, aber das fand ich jetzt nicht so schlimm.
Aber mir hat etwas gefehlt und heute morgen ist mir auch eingefallen, was das war: Ich hätte sehr gerne mehr von Sara und Felix gelesen, wie sie denn schließlich zusammen kamen, von ihrem ersten richtigen Date und den anderen ersten Malen. Deshalb hoffe ich wirklich, dass es von den beiden noch eine Fortsetzung geben wird, da das Ende sehr offen war und noch einige Fragen aufgekommen sind.
Nichts desto trotz würde ich dieses Buch jeder jungen Frau empfehlen, die noch nicht mit beiden Beinen fest im Leben steht und einige selbstzweifel hat. Denn diese Geschichte zeigt einem, das man mit den richtigen Freunden an seiner Seite und deren Unterstützung, aus dem tiefsten Loch in seinem Leben kriechen kann. 

Fazit


Mit interessanten Charakteren und einer unerwarteten Wendung konnte mich das Buch, trotz des schwachen Starts, doch noch überzeugen und hat mich wirklich zum Nachdenken angeregt

4/5 Bücher

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