Samstag, 7. März 2015

Wir beide, irgendwann Rezension


Wir beide, irgendwann ist ein Jugendroman von Jay Asher und Carolyn Mackler

Emma fehlt mir. Selbst wenn wir kein Wort miteinander sprechen würden, selbst wenn sie schliefe, würde ich in diesem Moment am liebsten neben ihr auf dem Sofa sitzen.

Klappentext


Was wäre wenn ..., ich dich heute küsse?
Im Mai 1996 bekommt die 16-jährige Emma ihren ersten Computer geschenkt. Mithilfe ihres besten Freunds Josh loggt sie sich ein und gelangt zufällig auf ihre eigene Facebook-Seite – 15 Jahre später. Geschockt stellt sie fest, dass sie mit 31 Jahren arbeitslos und unglücklich verheiratet sein wird. Josh hingegen, bislang alles andere als ein Frauenheld (der erst kürzlich von Emma einen Korb bekommen hat), wird das hübscheste Mädchen der ganzen Schule heiraten und zudem seinen Traumjob ergattern. Emma ist jedoch nicht gewillt, sehenden Auges in ihr Unglück zu laufen. Um das Zusammentreffen mit dem Jungen zu verhindern, der sie später mal unglücklich machen wird, beginnt sie, bewusste Änderungen in der Gegenwart herbeizuführen. Doch der Versuch, in ihr Schicksal einzugreifen und dadurch ihr künftiges Facebook-Profil zu verändern, setzt eine fatale Kettenreaktion in Gang ...


Cover


Das Cover ist wirklich sehr bunt und dadurch sehr auffällig. Aber ich finde es auch ein wenig kitschig und war auch nicht der Grund, weshalb ich darauf aufmerksam geworden bin.

Meine persönliche Meinung


Da ich schon einen Trailer und einige Zitate aus dem Buch gelesen habe und mich auch der Klappentext angesprochen hat, bin ich sehr erwartungsvoll an den Roman herangegangen. Leider war es doch nicht so gut, wie ich erwartet hatte. Der Schreibstil war zum Glück sehr flüssig zu lesen und auch die Charaktere fand ich sehr sympatisch, sodass ich schnell mit dem Buch voran kam. Leider war die Handlung eine langweilig Achterbahnfahrt, mit mehr Tiefen als Höhepunkten. 
Wobei ich die Idee dahinter wirklich interessant fand, aber es wurde nicht ganz so umgesetzt, wie ich es mir vorgestellt habe. Da ich trotzdem wissen wollte, wie das Buch endet, habe ich es nicht abgebrochen und für einen abgeschlossenen Roman war das Ende gar nicht mal so schlecht. Ich fand es auch interessant, wie sich die beiden Protagonisten durch die Tatsache, dass sie Einblicke in ihre Zukunft bekommen hatten, ein wenig verändert haben, aber am Ende kamen sie dann doch wieder zur Besinnung. Das war auch vorauszusehen und das Buch lief eigentlich wie diese typischen Teenager Filme ab, was ich sehr klischeehaft fand. 
Aber nach meinem 3. Jugendroman habe ich festgestellt, dass solche Geschichten einfach nichts für mich sind, also werde ich in Zukunft die Finger davon lassen.
Aber diejenigen, die so was gerne lesen werden das Buch bestimmt mögen und ich kann es diesen Personen wirklich empfehlen, denn es wäre eine schöne leichte Lektüre für zwischendurch. Für alle die eher auf Action und Spannung stehen, rate ich davon ab.

Fazit


Leider war das Buch sehr enttäuschend und ich habe mir von der Umsetzung der Geschichte wirklich mehr erwartet

2/5 Bücher



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