Dienstag, 12. Mai 2015

Pandämonium - Die schwarzen Künste Rezension


Pandämonium - Die schwarzen Künste ist der Debütroman von Andrew Prentice und Jonathan Weil

»Kann ich jetzt gehen, Mr Moreley?«, fragte er.Der Spitzel wanderte ruhelos durchs Zimmer, kaute seine Gewürzsamen und spuckte den Saft in die Ecken. »Klar«, antwortete er. »Ich habe dir zusätzlich zu deinen anderen unheimlichen Kräften auch noch zu einem dämonischen Diener verholfen. Natürlich lass ich dich jetzt gehen und lass dich noch mehr Unheil in der Stadt anrichten. Warum auch nicht?«

Klappentext


London, 1592. Als der Taschendieb Jack einem geheimnisvollen Fremden die Geldbörse stiehlt, gerät er in ein Abenteuer, das er niemals für möglich gehalten hätte. Plötzlich sieht er überall Dämonen. Tödliche Magie breitet sich in der Stadt aus und grausige Morde haben Hexenjäger auf den Plan gerufen. Der eifrigste unter ihnen, Nicholas Webb, ruft dazu auf, die Stadt von Dämonen zu befreien. Doch er spielt ein falsches Spiel. Und Jack hat ein ganz persönliches Motiv, ihn zu hassen: Webb hat seine Mutter umgebracht. Jack hat ihm Rache geschworen. Zusammen mit der Gaunerprinzessin Beth Sharkwell, dem zwielichtigen Spion Kit Morely und einem irrwitzigen Dämon nimmt er den Kampf auf gegen Webb, der über mehr Kräfte verfügt, als es scheint ...

Cover


Das Cover war der eigentliche Grund, weshalb ich auf das Buch aufmerksam wurde. Ich finde die Gestaltung richtig gut gelungen und es springt einen förmlich an, wenn man es im Buchladen entdeckt. 

Meine persönliche Meinung


Als ich den Klappentext gelesen hatte, dachte ich mir: Oh, cool, es geht um Dämonenjäger! Doch in dem Buch geht es um was ganz anderes und ich war total überrascht. In dem Buch kommen zwar auch Dämonen vor, doch haben sie die Bezeichnung "Teufel" bekommen. Zu erst musste ich natürlich an das übliche Bild denken: rote Haut, Hörner auf dem Kopf usw., doch es sind richtige dämonische Gestalten. 
Am Anfang war ich schon ein wenig enttäuscht gewesen, da es doch nicht um Dämonenjäger in dem Sinne ging, doch mit jeder Seite und jedem neuen Kapitel hat mich die Geschichte immer mehr in ihren Bann gezogen. Der Protagonist Jack wurde mir immer sympathischer und auch einige andere Charaktere habe ich angefangen zu leiden. Bei anderen wiederum habe ich einen richtigen Hass entwickelt und konnte jedes Mal nur die Augen verdrehen, wenn sie aufgetaucht sind. Mit dem Schreibstil der beiden Autoren kam ich auch relativ gut zurecht, das Buch hat sich relativ einfach lesen lassen, sodass ich zügig mit dem Lesen voran kam. Das einzige was mich ein wenig gestört hat, war die Tatsache, das nirgends erwähnt wird wie alt Jack ist oder wie er eigentlich aussieht. Am Anfang des Buches hab ich mir z.B. einen kleinen zwölf-jährigen Jungen vorgestellt, der aber während dem Lesen immer älter wurde und zum Ende hin sah ich einen Jugendlichen von 16 oder 17 Jahren vor mir, Also das hätten die Autoren wirklich noch mit einbauen können. Aber nichts desto trotz hat mir das Buch wirklich gut gefallen, vor allem das Ende war mit sehr viel Spannung verbunden und ich werde mir auf jeden Fall noch den zweiten Band besorgen. 

Fazit


Ein wirklich guter Auftakt für die Reihe und für jeden Fantasy Fan genau das Richtige!

4/5 Bücher


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