Montag, 23. Januar 2017

Shattered World - Schattenlicht Rezension


Shattered World - Schattenlicht ist der erste Band der Shattered-Saga von Larissa Moritz.


Aber was wäre, wenn ich dieses Netz aus Geschichte und Wahrheit entwirren würde? Wo bliebe dann der Platz für Fantasien und Träume, mit denen man lange, einsame Teile, Tage und Zyklen überbrücken kann? Manche Mysterien existieren nur dafür: um Träume zu schaffen, die einen durch Raum und Zeit davontragen.
- Shattered World – Schattenlicht; Seite 184


Klappentext

Sina Esche ist eine Außenseiterin. Den Kopf voller Fantasien lebt sie ein überschaubares Leben, als eines Tages ihre Welt im wahrsten Sinne des Wortes zerbricht und sie erkennt, dass einige ihrer Fantasien mehr als bloße Hirngespinste sind. In der magischen Welt Elvastron, dem Zentrum des Weltengefüges, gerät sie zwischen die Fronten eines seit unzähligen Äonen tobenden und alles vernichtenden Krieges zwischen den Völkern der Alben und Elfen und muss dabei nicht nur um ihr eigenes Überleben kämpfen, sondern auch um die Existenz aller Welten. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Wahrheit und Lüge, und in Elvastrons düsterer Vergangenheit schlummern die Überreste einer verlorenen Zivilisation, mit deren Untergang der Krieg einst begann - und deren letzte und erste Nachfolgerin Sina ist, deren Name nun Shimounah - die Lichtlilie - lautet.


Cover

Das Cover ist sehr düster gestaltet, was mir persönlich jetzt nicht so zu sagt, das weiß die Autorin allerdings schon - doch es passt relativ gut zur Geschichte und spiegelt, die überwiegend düstere Stimmung wieder. 


Meine persönliche Meinung

Ja, puuh. Wie soll ich da anfangen? Ich versuche jetzt einfach mal meine Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen.
Anfangs kam ich gut in die Geschichte rein, doch schon kurz darauf erwies sich das Lesen als schwierig. Der Schreibstil der Autorin ist gewöhnungsbedürftig. Larissa Moritz schreibt eben auf einem höheren Niveau als gewöhnliche Jugendbuchautoren, was ich, für ihr Alter echt bemerkenswert finde. Aber für mich erschwerte es teilweise das Lesen und vorankommen in der Geschichte, wo irgendwann das Lesevergnügen auf der Strecke blieb. Die Protagonistin Shim riss das zwar mit ihren sarkastischen Bemerkungen, Referenzen zu irgendwelchen Serien/Games und Flüchen etwas heraus, aber mir hat etwas gefehlt. Was es ist, kann ich leider nicht sagen. 
Schließlich hab ich das Buch erst mal wieder zur Seite gelegt und das Lesen über ein halbes Jahr vor mir hergeschoben. Irgendwann hab ich es streckenweise wieder versucht, musste aber wieder pausieren und war schon am Überlegen es abzubrechen und das zu bewerten, was ich schon gelesen hatte, aber dann dachte ich mir: Nein, sie hat es verdient, dass du diesen Wälzer zu Ende liest und eine ordentliche Rezension zu dem gesamten Roman verfasst. 
Das hab ich jetzt ja auch durchgezogen und ab der Hälfte wurde es dann tatsächlich etwas besser. Ich liebe ja die Welt, die Larissa erschaffen hat und weil ich ja selbst einen Roman mit einer eigenen Welt schreibe, weiß ich wie viel Kreativität und Arbeit dahinter steckt. Es ist gar nicht so einfach, sich eine komplett neue Welt auszudenken und hier und da hat sich das ein oder andere, alt bekannte mit eingeschlichen, aber heutzutage kann man einfach nicht mehr was völlig neues erschaffen. Das hat es alles irgendwo schon einmal gegeben, ist bei anderen Büchern ja nicht anders. 
Neben der großen Welt und den zahlreichen Völkern tauchten natürlich auch sehr viele Charaktere auf und wenn man nicht aufmerksam las, musste man aufpassen irgendwann nicht den Überblick zu verlieren. Zu den vielen Charakteren gab es dann auch noch mehrere Nebenhandlungen, die während der Hauptstory von Shim und ihrem Halbbruder Tahîr erzählt wurden. Das war auch so ein Kritikpunkt, der es mir schwer gemacht hat voranzukommen. Das lag aber nicht an den Handlungen, sondern mehr an den Charakteren. Das hatte ich auch schon bei der Chroniken der Unterwelt Reihe von Cassandra Clare, wo ich mir dann dachte: Aha, schön. Wann gehts mit der Hauptstory weiter? 
Diese Stellen, das gebe ich zu, habe ich auch nur überflogen und wo ich dachte es könnte spannend werden, es intensiver gelesen. An wem ich neben den Protagonisten gefallen fand, waren die Skrill und die Vampirin Lyssiria. Ihre Nebenhandlungen habe ich gerne weiter verfolgt, doch die Story von dem Ork Malk fand ich etwas überflüssig und hätte das anders geschrieben, eventuell in einer Kurzgeschichte zusammengefasst, aber ich schweife ab. 
Wie gesagt, die Haupthandlung ist genial und ich lese gerne aus Shims Sicht, weil es mal was anderes ist. Doch viele Handlungen dazwischen haben die Geschichte, meiner Meinung nach, unnötig in die länge gezogen. 
Nichtsdestotrotz blicke ich zuversichtlich auf Band 2 und bin schon gespannt wie es mit Shim, Tahîr und ihrer kleinen Gruppe weitergehen wird. (Nicht, dass ich da schon einiges weiß, aber selbst in Teil 1 habe ich Stellen gelesen, die mir neu waren und mich überrascht haben^^.)
Obwohl es zum Ende hin richtig spannend wurde und einiges herausgerissen hat, kann ich leider trotzdem nur 3 Eulen vergeben. 


Fazit

Es hat definitiv Potential und ich hoffe, Band 2 wird sich um einiges besser lesen lassen. Lest es einfach selbst und bildet euch eine eigene Meinung.



Kommentare:

  1. Huhu,

    eine schöne Rezi :) Das Buch klingt eigentlich ganz gut. Schade, dass es dann nicht ganz so gut war :(

    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende :)

    Liebe Grüße

    Sunny
    von Sunny's magic books

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    1. Hey
      Danke dir. Vielleicht gefällt dir das Buch ja. Kommt drauf an was du so liest :)
      Wünsche dir auch ein schönes Wochenende.
      Liebe Grüße

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