Mittwoch, 7. März 2018

The Seven Deadly Sins 1. Staffel Rezension


The Seven Deadly Sins ist ein Manga von Nakaba Suzuki, die seit 2012 in Japan erscheint. Sie ist in die Genres Fantasy, Abenteuer und Action einzuordnen und wird seit 2014 um eine zweite Mangaserie ergänzt. In 2014 wird der Manga als Anime umgesetzt und läuft in Deutschland seit 2015 auf Netflix.

"We've all got stuff to hide that we feel guilty about, right?" - Meliodas

Kurzbeschreibung

Vor langer Zeit wurde das Königreich Britannia von einer Untergruppe des Ordens der Heiligen Ritter in Aufruhr versetzt. Die sogenannten „Seven Deadly Sins“ wurden mit dem grausamen Tod des Generals der Heiligen Ritter in Verbindung gebracht und in der Folge erbarmungslos gejagt. Viele Bewohner des Königreichs glauben, dass die berüchtigten „Seven Deadly Sins“ damals restlos vernichtet worden sind. Doch manche munkeln, dass die Gruppe sich im Untergrund versteckt hält...
Zehn Jahre gehen ins Land und erneut droht Britannia großes Ungemach: Diesmal erhebt sich der gesamte Orden der Heiligen Ritter gegen den amtierenden Herrscher. Voller Verzweiflung macht sich dessen bezaubernde Tochter Elizabeth auf die Suche nach der einzigen verbliebenen Hoffnung: Den „Seven Deadly Sins“! Bald schon trifft sie eher zufällig auf den Jungen Meliodas, der ein Gasthaus betreibt und ganz nebenbei ein Mitglied der legendären Gruppe ist. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach den übrigen Mitgliedern und treffen dabei immer wieder auf scheinbar unüberwindbare Hindernisse...


Meine persönliche Meinung

Ich bin auf den Anime gestoßen, als ich auf Netflix auf der Suche nach einem neuen Anime zum gucken war. An sich hat mir die 1. Staffel ganz gut gefallen, der Stil ist, für die etwas düstere Story, schon sehr bunt gestaltet und der Grad zwischen Ernsthaftigkeit und Witz liegen hier, wie bei vielen Animes, sehr nah beieinander. Die Handlung hat mir auch gut gefallen, obwohl mir ab und zu der Reiz gefehlt hat, die Serie weiterzuschauen. Auch wie jede einzelne Figur geschrieben und dargestellt wird, finde ich super. Jeder hat seinen eigenen Charakter und Persönlichkeit und von den Seven Deadly Sins mag ich jeden gerne. Sonst kann ich mich immer auf einen Favoriten festlegen, aber hier fiel es mir echt schwer. Hier und da gab es auch ein paar überraschende Wendungen in der Handlung und mir haben die Folgen gut gefallen, bei denen man etwas über die Vergangenheit eines der Sins erfahren hat. 
Wen ich nicht so mochte und wer mir manchmal auf die Nerven ging, war die Prinzessin Elizabeth. Jede Frau in der Serie ist so stark und hat richtig Power, während die Protagonistin leider die typische Jungfrau in Nöten ist. Natürlich muss sie sich auch Mary Sue mäßig opfern, um dann wieder gerettet werden zu müssen. Auch sonst hat mir etwas gefehlt, aber ich kann nicht sagen was es ist. Nichtsdestotrotz werde ich den Anime weiter verfolgen und mir auch die 2. Staffel anschauen, wenn sie demnächst auf Netflix verfügbar sein sollte.

Fazit

Der Anime hat mich zwar gut unterhalten, aber ich muss sagen es gibt wirklich bessere. Für zwischendurch kann man ihn sich ruhig anschauen, wenn man nichts gegen blutigere Animes hat.

3/5 Kameras